Fehlerbehebungsdokument
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Toshiba Power Saver / Energieverwaltung - Fehlerbehebung und Beschreibung der Funktionen


    Inhalt:

Toshiba Energieverwaltung - Einführung:

Das Dienstprogramm Toshiba Power Saver / Energieverwaltung verwaltet den Energieverbrauch verschiedener Funktionen in Toshiba Notebookcomputern. Der Hauptzweck des Dienstprogramms ist es, den Zeitraum zu verlängern, über den das Notebook mit Akkuenergie betrieben werden kann.

Es gibt zwei Hauptmodi für die Energieverwaltung, nämlich Einstellungen für den Betrieb mit Akkuenergie und Einstellungen für den Betrieb mit Netzadapter.

Die Standardeinstellungen für den Akkubetrieb sind so ausgelegt, dass die Akkubetriebszeit verlängert wird, ohne dabei die Leistung zu stark zu beeinträchtigen. Wenn der Computer zum Beispiel für ein oder zwei Minuten nicht verwendet wird, wird die Hintergrundbeleuchtung des LCD-Bildschirms ausgeschaltet, um den Energieverbrauch zu drosseln. Durch die Anpassen verschiedener Einstellungen und Zeitlimits können Sie das Energieverwaltungsschema mehr in Richtung Energiesparen oder mehr in Richtung Leistungssteigerung anpassen.
 

Nachstehend sind typische Funktionen der Energieverwaltung aufgeführt. Die spezifischen Optionen und Einstellungen variieren von einem Modell zum anderen etwas. Ausführliche Informationen zu Ihrem Modell finden Sie im Benutzerhandbuch.

  • Taktfrequenz  
  • Bildschirmhelligkeit
  • Bildschirmausschaltung 
  • Festplattenausschaltung
  • System-Standby 
  • System-Ruhezustand 
  • Intel SpeedStep


    Lösung:

Nachstehend sind typische Funktionen der Energieverwaltung aufgeführt. Die spezifischen Optionen und Einstellungen variieren von einem Modell zum anderen etwas. Ausführliche Informationen zu Ihrem Modell finden Sie im Benutzerhandbuch.

     
  • Prozessorgeschwindigkeit  
    Mit dieser Einstellung wird die Taktfrequenz des Prozessors (CPU) gesteuert. Wenn Sie die Taktfrequenz verringern, können Sie den Energiebedarf vom Akku deutlich reduzieren. Durch das Erhöhen der Taktfrequenz kann die Leistung rechenintensiver Anwendungen wie zum Beispiel Videobearbeitungssoftware erheblich gesteigert werden.

     
  • Bildschirmhelligkeit 
    Mit dieser Einstellung wird die Hintergrundhelligkeit des LCD gesteuert. Diese ist bei allen tragbaren Computern ein wichtiger Faktor für den Gesamtenergieverbrauch. Durch die Einstellung eines niedrigeren Werts kann in einer Umgebung mit schwacher Beleuchtung, zum Beispiel bei Flugreisen, auch die Belastung der Augen verringert werden.

     
  • Bildschirmausschaltung 
    Diese timer-basierte Einstellung schaltet die Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms nach einer bestimmten Zeit (z. B. zwei Minuten) aus, wenn keine Eingabe über die Tastatur oder das Zeigegerät erfolgt. Diese Funktion ähnelt einem Bildschirmschoner, bietet neben dem Schutz vor neugieren Blicken aber auch den Vorteil der Energieersparnis.

     
  • Festplattenausschaltung 
    Diese timer-basierte Einstellung schaltet den Motor des Festplattenlaufwerks aus (beendet die Drehung), wenn über einen festgelegten Zeitraum (z. B. fünf Minuten) nicht auf die Festplatte zugegriffen wird. Durch die Auswahl eines niedrigen Zeitwerts wird das Laufwerk relativ schnell ausgeschaltet und drosselt den Energieverbrauch. Der Nachteil der Festplattenausschaltung liegt darin, dass es ein oder zwei Sekunden dauert, bis das Festplattenlaufwerk wieder hochgefahren wird - zum Beispiel, wenn Sie eine neue Datei öffnen oder wenn das System Daten auf die Festplatte schreibt.

     
  • System-Standby 
    Diese timer-basierte Einstellung schaltet den Computer in den Standbymodus, wenn über einen festgelegten Zeitraum (z. B. 30 Minuten) keine Eingabe über die Tastatur oder ein Zeigegerät erfolgt. Dabei speichert der Computer seinen aktuellen Betriebszustand in einem bestimmten Bereich des Arbeitsspeichers und wechselt dann in einen speziellen Energiesparmodus, in dem beinahe alle Komponenten ausgeschaltet werden, darunter CPU, Bildschirm, Festplattenlaufwerk und die meisten internen Schaltkreise mit Ausnahme des Netzteils und des Arbeitsspeichers (RAM). Der Arbeitsspeicher wird kontinuierlich aktualisiert, sodass sein Inhalt (Betriebssystem, laufende Programme, geöffnete Dokumente und andere Datendateien) erhalten werden. Beim Betätigen der Ein/Aus-Taste wird der Computer dann aus demselben Zustand reaktiviert, in dem er sich vor dem Wechsel in den Standbymodus befand. Alle Anwendungen und Dokumente, die Sie zuvor geöffnet hatten, werden nach einer Verzögerung von wenigen Sekunden wieder angezeigt - nicht erst nach einer etwas längeren Verzögerung wie beim Reaktivieren aus dem Ruhezustand oder gar erst nach einigen Minuten wie beim Neustarten von Windows, Aufrufen der Anwendungen und Öffnen der Dokumente. Der Computer kann im für unbegrenzte Zeit im Standbymodus bleiben, wenn der Netzadapter angeschlossen ist. Im Akkubetrieb kann der Standbymodus nur so lange aufrechterhalten werden, wie die Akkuenergie ausreicht, um dem Arbeitsspeicher zu versorgen (nicht länger als zwei oder drei Tage, bei älteren Akkus deutlich weniger). Wenn die Akkuenergie erschöpft ist, schaltet sich der Computer einfach aus, wobei der Inhalt des Arbeitsspeichers einschließlich der geöffneten Dateien verloren geht. Speichern Sie deshalb den Inhalt Ihrer geöffneten Dateien häufig auf der Festplatte, damit Sie sie von dort abrufen können, auch wenn die Kopie im Arbeitsspeicher des Computers nicht mehr vorhanden ist.

     
  • System-Ruhezustand 
    Diese timer-basierte Einstellung versetzt den Computer in den Ruhezustand, wenn über einen festgelegten Zeitraum (z. B. 30 Minuten) keine Eingabe über die Tastatur oder ein Zeigegerät erfolgt ist.Der Ruhezustand ähnelt dem Standbymodus: auch hierbei wird der Zustand des Computers - Betriebssystem, aktive Programme, geöffnete Dokumente und andere Datendateien - gespeichert, allerdings nicht im Arbeitsspeicher, sondern in einem bestimmten Bereich der Festplatte. Danach wird der Computer ausgeschaltet. Da alles auf der Festplatte gespeichert wird, kann der Computer praktisch unbegrenzt im Ruhezustand bleiben, nicht nur im Netzbetrieb, sondern auch im Akkubetrieb. Da der Arbeitsspeicher des Computers zusammen mit fast allen anderen Komponenten ausgeschaltet wird, ist der Energieverbrauch minimal. Die Ladung des Akkus hält in diesem Modus also länger als im Standbymodus.Wenn der Computer später reaktiviert wird, lädt er den vorherigen Zustand vom Festplattenlaufwerk. Dies dauert deutlich länger als die Reaktivierung aus dem Standbymodus, aber nicht so lange wie das Starten von Windows, das Aufrufen der Anwendungen und das Öffnen der Dokumente nach dem kompletten Ausschalten. Der Ruhezustand ist keine Alternative zum häufigen Speichern von Dokumenten und Datendateien auf der Festplatte mit dem Befehl "Speichern" in den verschiedenen Anwendungen. 

  • Intel SpeedStep 
    Hiermit wird die CPU-Taktfrequenz dynamisch an die wechselnden Anforderungen des Betriebssystems und der Anwendungssoftware angepasst.



Fehlerbehebung

Wenn die Energieverwaltung nicht richtig zu funktionieren scheint, überprüfen Sie zunächst, ob die verschiedenen Einstellungen Ihren Vorstellungen entsprechen und ob Sie die Funktion der Einstellungen sowie deren Auslöser verstanden haben (zum Beispiel eine bestimmte Zeitspanne ohne Tastatur- und Mausaktivität).

Eine Energiesparfunktion, die häufig falsch interpretiert wird, ist der Betrieb des Lüfters. Wenn die Kühlmethode auf "Leistung" eingestellt ist, wird der Lüfter eingeschaltet, wenn der Prozessor (die CPU) eine entsprechend erhöhte Temperatur erreicht hat. Der Computer kann sich schon einige Zeit vor dem Erreichen der auslösenden Temperatur relativ warm anfühlen. Angesichts des warmen Gehäuses haben Sie vielleicht den Eindruck, dass der Lüfter aktiviert werden sollte, dabei arbeitet die CPU immer noch im normalen Temperaturbereich.

Wenn das Festplattenlaufwerk trotz einer niedrigen Timereinstellung selten ausgeschaltet wird, kann dies daran liegen, dass Windows und Anwendungssoftware von Zeit zu Zeit auf die Festplatte zugreifen. Windows greift für Routineaufgaben auf die Festplatte zu und Anwendungen sind möglicherweise so konfiguriert, dass sie Ihre Dateien in bestimmten Abständen automatisch speichern. Durch jeden Festplattenzugriff, auch durch diese automatischen Prozesse, wird der Countdown für die Festplattenausschaltung zurückgesetzt und beginnt von vorn.

Auch die Energieverbrauchsmodi (Akkuschonung / Normal / Hohe Leistung) werden manchmal missverstanden. Bei vielen Modellen können Sie mit der Tastenkombination Fn+F2 schnell den gewünschten Energiemodus auswählen.

Wenn die Toshiba-Energieverwaltungsfunktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren oder Teile der Benutzeroberfläche nicht angezeigt werden, können Sie die Power Saver-Software neu installieren, nachdem Sie sie wie nachstehend beschrieben zunächst entfernt haben (hier für Windows XP beschrieben, die Vorgehensweise für andere Windows-Versionen ist ähnlich):

  1. Schalten Sie den Computer aus, indem Sie auf "Start" klicken und dann "Ausschalten" wählen.

  2. Schalten Sie den Computer ein, während Sie wiederholt F8 drücken. Es sollte ein Menü mit Startoptionen angezeigt werden. Wählen Sie "Abgesicherter Modus". Wenn das Menü nicht angezeigt wird, schalten Sie den Computer aus und wieder ein und drücken Sie dabei F8, bis das Menü angezeigt wird. Windows wird im abgesicherten Modus gestartet.

  3. Öffnen Sie über das Windows-Startmenü die Systemsteuerung.

  4. Wenn auf der linken Seite "Zur klassischen Ansicht wechseln" angezeigt wird, klicken Sie darauf.

  5. Doppelklicken Sie auf "Software".

  6. Wählen Sie in der Liste der zurzeit installierten Software jedes der unten aufgeführten Utilitys aus, das angezeigt wird. Klicken Sie dann jeweils auf die Schaltfläche "Ändern/Entfernen". Bei manchen Computern sind nicht alle der aufgeführten Utilitys installiert.
    • Toshiba Tbiosdrv Driver
    • Toshiba Utilitys
    • Toshiba Power Saver

  7. Schließen Sie das Fenster "Software".

  8. Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf das Symbol "System". Klicken Sie auf die Registerkarte "Hardware" und dann auf die Schaltfläche "Geräte-Manager".

  9. Klicken Sie in der Menüleiste auf "Ansicht" Wenn links neben "Ausgeblendete Geräte anzeigen" keine Markierung zu sehen ist, klicken Sie auf diese Option. Es wird eine Markierung angezeigt.

  10. Laden Sie das Utility Toshiba Power Saver für Ihr Computermodell von dieser Website herunter: http://pc-support.toshiba-europe.com/drivers/
    (Sollte Ihr Modell in der normalen Kategorie nicht mehr angezeigt werden, wählen Sie bitte das Archiv!)

VORSICHT: 

Es ist sehr wichtig, dass Sie das richtige Dienstprogramm für Ihren Computer auswählen. Wenn Sie die falsche Version des Dienstprogramms (die für ein anderes Modell bestimmt ist) installieren, müssen Sie möglicherweise die Software mithilfe der Toshiba Recovery CD/DVD wiederherstellen - wobei zunächst alle Programme und Daten von der Festplatte gelöscht werden.


  1.  Installieren Sie das Dienstprogramm Power Saver anhand der mitgelieferten Anweisungen neu.

Andere Energieverwaltungsoptionen

Abhängig von der Windows-Version auf Ihrem Computer stehen Ihnen möglichweise noch andere Optionen für die Energieverwaltung zur Verfügung. Die Energieoptionen in der Systemsteuerung von Windows XP bieten zum Beispiel viele Einstellungen, die denen der Toshiba-Energieverwaltungsprogramme ähneln.



    Dokumentdetails:

-
 Betriebssystem:
Windows 2000, Windows XP, Windows XP MCE, Windows XP Tablet Edition
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    Wichtige Informationen, Haftungssauschluss:

Toshiba stellt diese Informationen wie vorliegend zur Verfügung und schließt dabei jegliche ausdrückliche oder konkludente Garantie aus. Dies gilt auch, jedoch nicht hierauf beschränkt, für die konkludenten Garantien der handelsüblichen Brauchbarkeit und Eignung für einen bestimmten Zweck. Toshiba ist nicht verantwortlich für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der zur Verfügung gestellten Informationen oder Software. Toshiba ist nicht haftbar für jegliche Schäden, die durch die Verwendung der zur Verfügung gestellten Informationen oder Software entstehen; dies gilt auch für unvollständige oder nicht korrekte Informationen. Alle genannten Marken sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.


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